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Unsere Schule

Gorch-Fock

Gorch Fock 

 

1952 wurde der Grundstein für dieses Gebäude gelegt und am 14. April 1953, wurde der erste Bauabschnitt der Gorch-Fock-Schule eingeweiht. Er bestand aus dem Trakt am Graben mit 7 Klassenräumen, einem Teil der Aula als Eingangsbereich und dem Verwaltungsbereich, bestehend aus dem heutigen Karten- und Requisitenraum.

 

Benannt wurde die Schule nach dem 1880 auf der Elbinsel Finkenwerder geborenen Dichter Johann Kinau, dessen Pseudonym „Gorch Fock" war. Sehr passend für eine Schule - wurde er doch wegen seines Wissens- und Bildungshungers, der ihn ständig vorantrieb und der wie ein roter Faden sein Leben durchzog, von seinen Klassenkameraden „Weisheitspinsel" genannt. Da sich schon in seiner Kindheit herausstellte, dass er nicht seetauglich war, verfasste er zahlreiche platt- und hochdeutsche Kurzgeschichten, in denen er seine Träume von Finkenwerder, der Seefahrt und dem Meer verwirklichte.

 

Der Platz reichte schon bald nicht mehr aus. So wurde 1955 mit dem stufenweisen Ausbau der Lehranstalt begonnen. Der mittlere Gang mit 6 Klassenräumen wurde als zweiter Bauabschnitt errichtet und der Verwaltungstrakt gleichzeitig um den heutigen Werkraum erweitert. Die Siedlung wuchs rasch weiter, sodass weiterer Schulraum benötigt wurde. Also baute die Stadt 1964 als dritten Bauabschnitt den Trakt an der Schulstraße und erweiterte den Verwaltungstrakt erneut. 1966 wurde die Aula angebaut. Das Hauptgebäude hatte damit seine Endform erreicht. Zu jener Zeit wurden bis zu 800 Schülerinnen und Schüler in den Klassen 1 - 9 in diesem Gebäude unterrichtet.

 

Am 31.01.1969 wurde erneut Einweihung gefeiert, dieses Mal freuten sich alle über die Turnhalle mit Gymnastikraum und Lehrschwimmbecken. Alten Zeitungsartikeln ist zu entnehmen, dass Schenefeld landesweit die erste Gemeinde war, die ein solches Gesamtprojekt verwirklicht hatte. Ab August 1970 wurden alle Hauptschulklassen Schenefelds in der Schule Altgemeinde zusammengefasst. Die Gorch-Fock-Schule wurde damit in eine reine Grundschule umgewandelt. Danach wurde es ruhig um unsere Schule.

 

1993/1994 diskutierte der Schulträger darüber, die Schule abreißen oder sanieren zu lassen. Nach einer Begehung der Gebäude mit Vertretern des Kreises und der Stadt wurde festgestellt, dass die Gebäude Kulturdenkmale darstellen, deren Erhaltung im öffentlichen Interesse liegt. Also entschied man sich für eine Sanierung.

 

Am 16.07.1999, unserem schwarzen Freitag, ging die Hälfte des Traktes am Graben durch Brandstiftung in Flammen auf. Große Teile des übrigen Gebäudes waren durch den Brand und die Löscharbeiten schwer beschädigt und andere Räume wurden durch Vandalismus zerstört. Eine Sanierungsfirma brachte unser Schulhaus im Laufe der Sommerferien in einen Zustand, der es zuließ, nach den großen Ferien den Schulbetrieb pünktlich wieder aufzunehmen. Im Gebäude waren die größten Brandspuren zwar beseitigt, aber für die „abgebrannten Lehrerinnen" kam nach den Ferien der schwerste Part, wir mussten unseren kleinen Zweitklässlern erklären, warum jemand ihre Klassenräume angezündet und damit ein Stück ihres Schülerlebens zerstört hatte. Es war so manche Kinderträne zu trocknen.


 

Im April 2000 war der abgebrannte Trakt wieder aufgebaut und bezugsfertig. Optisch unterscheidet er sich kaum von dem abgebrannten Bau.


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